Schlagwort: Kreuzfahrt

Mit dem TV-Schiff MS Artania auf Azoren-Kreuzfahrt

Mit dem TV-Schiff MS Artania auf Azoren-Kreuzfahrt

Es soll schon etwas heißen, wenn wir von den mitreisenden Kreuzfahrtpassagieren angesprochen werden, was wir denn auf der MS Artania wollen. Schließlich handle es sich hierbei doch um „betreutes Reisen“. Das trifft auch zu, doch auf ganz herzliche Art und Weise und wir fühlen uns […]

Join the Jetset – Kreuzfahrt mit Oceania Cruises

Join the Jetset – Kreuzfahrt mit Oceania Cruises

Lifestyle und alles rund um eine perfekte Küche ohne jegliche Schönheitsfehler – so kann man meinen diesjährigen Sommerurlaub beschreiben. Klein. Fein. MS Riviera. Steifes Kreuzfahrtambiente und förmliche Kleiderordnung ist ein Irrglaube, es geht ganz leger an Bord zu. Mit dem modernen Boutique-Schiff der US-Reederei Oceania […]

Aloha, Pride of America

Aloha, Pride of America

Von den Vulkanfeldern auf Big Island bis zum Waikiki Beach – Hawaii ist für seine Schönheiten und faszinierende Natur weltbekannt. Nur mit der Pride of America von Norwegian Cruise Line gibt es die Möglichkeit, vier Inseln in einer Woche zu entdecken, Samstag ist jeweils Einschiffungstag in Honolulu. Die Flugzeit zur nächsten Insel Maui würde 37 Minuten betragen, wir genießen ganz bequem die Fahrt über Nacht bei 11 Knoten mit unserem Hotel auf See. Kurz vorweg: Die Hochglanzfotos und Promovideos der Reederei trügen nicht – Hawaii fasziniert mit einer großen paradiesischen Vielfalt und die Pride of America lernen wir als großzügiges Kreuzfahrtschiff kennen. Das Wort Aloha ist übrigens kein Marketing-Gag, sondern der alltägliche Gruß sowohl auf der Insel als auch an Bord und bedeutet Hallo, Willkommen, Alles Liebe, Beste Wünsche und Auf Wiedersehen.

Im Kern den Aloha Spirit eingefangen: Hawaii ist weltweites Zuhause des Surfens
Hawaii ist gezeichnet von ruhigen und sauberen Stränden

O’ahu – erste Anlaufstelle des Aloha-States

Nach 13.200 Kilometern und mehr als 18 Stunden Flug mit Zwischenstopp in San Francisco erreichen wir den Honolulu International Airport. Unseren Kreuzfahrturlaub ergänzen wir mit einem zweitägigen Vorprogramm auf O´ahu, für das Taxi vom Airport zu unserem Hotel im Stadtteil Waikiki zahlen wir 35 US-Dollar. Die Müdigkeit ist uns deutlich ins Gesicht geschrieben, doch die tropischen Temperaturen, die belebten Bars und dezenten Aloha-Klänge sorgen bei uns für ein freudiges Lächeln. Auf dem Weg zum Strand werden die ersten Klischees erfüllt, die man aus Filmen über Hawaii und den Insel-Lifestyle kennt: Surfer mit ihren Brettern in der Hand, die von der perfekten Welle träumen. Bei unserer Sightseeing-Tour mit dem Rad durch Honolulu darf der Iolani Palace natürlich nicht fehlen, genauso lohnt sich ein Besuch des angesagten Kaka´ako Viertels, dem schönsten Streetart-Spot auf der Insel. Wer nach dem perfekten Inselstyle sucht, der stattet am besten der riesigen Shopping Mall Ala Moana Center einen Besuch ab. Am Yachthafen entdecke ich noch den farbenfrohsten VW Bulli ever – natürlich mit knallbunten Surfbrettern auf dem Dach. Meine Empfehlung für ein gutes authentisches Hawaiiniasches Abendessen: geht zu Uncle Bo’s Pupu Bar & Grill.

Hawaii ist der einzige US-Staat mit eigenem Palast
Schönste Abendstimmung in Honolulu

Im schicken Ford Mustang erkunden wir die drittgrößte Insel Hawaii´s, angemietet bei Alamo zum Preis von 80 Euro pro Tag. Wir fahren die Straßen 72 und 73 entlang, vorbei an wunderschönen Sightseeing-Spots, vielzähligen Shrimp-Trucks und Traumstränden. Den breitesten Strand genießen wir im Norden am Ke lki Beach, ein angrenzendes Lavafeld trägt zu einem spannenden Kontrast bei. Die meisten Surfer tummeln sich in der Waimea Bucht und den schönsten Sonnenuntergang behalten wir am palmengesäumten Waikiki Beach in bester Erinnerung. All diese großartigen Dringe konnten wir an einem Tag erleben. Der Autoverkehr am Freitag war mäßig, am Wochenende wird’s auf den Straßen deutlich voller. Auf dem Highway 99 ruhig mal die Nase rausstrecken, hier liegt ein süßer Ananasduft in der Luft und stammt von der riesigen Dole Ananas Plantage. Übrigens werden an Bord der Pride of America wöchentlich mehr als 5400 kg Ananas verarbeitet. Bevor wir das Auto am nächsten Morgen abgeben, geht´s zum Sonnenaufgang zum Diamond Head – wahrlich kein Geheimtipp, auch nicht um 6 Uhr am Morgen. Doch der Anblick des Sonnenaufgangs über Honolulus Skyline entschädigt und lässt für einen Moment auch die vielen Touristen vergessen.

Ein Anblick, an dem man sich nicht satt sehen kann
Tolles Feeling zum Sonnenuntergang am palmengesäumten Waikiki Beach

Mit einem herzlichen Aloha werden wir im Kreuzfahrtterminal von der Crew der Pride of America begrüßt. Passagierinnen erhalten eine Lei, die traditionelle Blumenkette, den Herren wird eine Muschelkette bei sanften Alohaklängen umgehangen – die Willkommenszeremonie gefällt uns. Der Name des Kreuzfahrtschiffes ist Programm: Die Rumpfbemalung spiegelt die Nationalfarben der USA wieder und das pompöse Atrium hat Stilelemente des Capitols in Washington übernommen. Mit gefällt’s, das Zentrum der 282 Meter langen Pride of America ist großzügig und hell, hier treffen wir auch auf die deutschsprechende Hostess, Marie Jane. Sie ist ein absoluter Service-Star und versorgt uns täglich mit deutschen Hafeninformationen. Insgesamt reisen 68 Gäste aus Deutschland mit an Bord, den Großteil der Passagiere machen US-Amerikaner und Kanadier aus.

Die Pride of America als Fotomotiv an der Pier von Honolulu
Wunderschöne Willkommenszeremonie im Kreuzfahrtterminal
Das pompöse Atrium der Pride of America

Eine von den insgesamt 613 Balkonkabinen nennen wir für eine Woche unser Eigen, insgesamt bietet die Pride of America Platz für 2.186 Passagiere in 1095 Kabinen. Auf Deck 10 haben wir zwar ein überstehendes Dach, wodurch wenig Sonne auf den Balkon fällt, aber tragisch ist das nicht. Wir tanken so oder so schon genügend Sonne. Zur Ausstattung unserer gemütlichen Kabine gehören Klimaanlage, ein kleiner TV, Safe, Telefon, Haartrockner, drei US- sowie eine Euro-Steckdose, Dusche und ein Balkon mit Tisch und 2 Stühlen, von wo wir auf die vorbeiziehende Aussicht auf das Hawaiinaische Archipel genießen. Der Zimmerservice steht 24 Stunden zur Verfügung, pro Bestellung kommt eine Zusatzgebühr von 7,95 US-Dollar auf die Bordrechnung.

Schnappschuss von unserer gemütlichen Balkonkabine

Die Pride of America ist seit fast 15 Jahren im Dienst, dabei wurde sie regelmäßig aufwendigen Renovierungen unterzogen und macht noch längst keinen müden Eindruck. Also das Baujahr von 2005 sollte niemanden abschrecken, dafür gibt es keinen Grund. Mein Lieblingsplatz an Bord ist die Waikiki Bar, hier genieße ich das überaus leckere hawaiianische Bier der Kona Brauerei. Super schicke Motive sind auf den sechs Sorten abgebildet und das Beste ist, alle sind im Premium-Getränkepaket inklusive. Ohnehin lohnt sich das Getränkepaket an Bord, das hält auch, was es verspricht. Hier ein kurzer Einblick auf die regulären Getränkepreise: Heineken 6,95 US-Dollar, Gin Tonic 12,95 US-Dollar, Mojito 10,95 US-Dollar zuzüglich 20% Servicegebühr und Tax.

Das überaus leckere hawaiianische Bier der Kona Brauerei

Auf Norwegian´s Hawaii-Schiff gibt es ein vielseitiges Angebot von insgesamt 12 Restaurant-Spots, davon sind sechs im Reisepreis bereits inbegriffen. Das Skyline Restaurant sowie das Liberty Restaurant im klassischen Design der amerikanischen Kolonialzeit sind die größeren Bedienrestaurants an Bord. Es gibt keine festen Tischzeiten, die Auswahl an Vorspeisen, Hautgerichten und Desserts sind großzügig. Ein Blick in die Weinkarte: Ein Glas Wein gibt es ab 8,75 US-Dollar, die Flasche Weißwein gibt’s ab 29 US- Dollar, die Flasche Rotwein startet bei 36 US- Dollar. Hinzu kommen wie üblich 20% Servicegebühr und Tax.

Das Liberty Restaurant auf Deck 6
Auf Deck 5 befindet sich das Skyline Restaurant mit mehr als 570 Sitzplätzen

Das Aloha Café Buffetrestaurant punktet mit einer wunderbaren Terrasse. An den Buffetinseln werden Frühstück, Obst, Suppen, Pizza, Hamburger, Pasta und Co angeboten. Für pures Hawaii-Feeling sorgt das Restaurantdesign sowie dezente Aloha-Klänge aus den Lautsprechern. Was auf der Einkaufsliste der Bordküche steht, erfahren wir bei einer Küchenführung. Dabei sind meine Augen vor allem auf die Patisserie gerichtet, hier entstehen gerade köstliche klassische Vanille-Cheesecakes. 950 Crewmitglieder gewährleisten einen guten Service, 75% der Besatzung sind US-amerikanische Staatsbürger. Das liegt daran, dass die Pride of America unter US-Flagge fährt und somit auch den Hawaiianischen Gesetzen unterliegt, daher ist weder ein Casino an Bord, noch gibt es zollfreie Einkäufe an Bord.

Das Aloha Café Buffet auf Deck 11
Blick hinter die Kulissen

Für den kleinen Hunger zwischendurch besucht man den Key West Bar & Grill auf Deck 12 oder das Cadillac Restaurant mit original amerikanischer Diner-Atmosphäre. Auch das East Meets West Restaurant ist im Reisepreis inklusive und punktet mit köstlicher asiatischer Küche. Sushi (7 US-Dollar) und ein Hawaiiianischer Poke Salat gibt es zum Aufpreis (8 US-Dollar), die Karte ist im Übrigen auf Deutsch übersetzt worden, ein toller Service. Das Teppanyaki ist auch Teil des Restaurants und wird zum Aufpreis von 29,95 US-Dollar angeboten.

Der Key West Bar & Grill ist vorne auf Deck 12

Unser Frühstück genießen wir schönerweise auf Einladung der Reederei im Cagney´s. Es wird eine Mischung aus einem besonders schick angerichteten Frühstücksbuffet und a la carte Speisen gewählt. Meine Favoriten auf der Frühstückskarte sind die frische Waffeln mit Beeren, Tahitian Vanille French Toast, Egg Benedikt mit Hummer und Jakobsmuscheln sowie Filetsteak mit Rührei. Noch Fragen? 😉

Das Cagney’s Steakhouse
Exzellente Küchenleistung der Crew im Cagney’s Steakhouse

Neben einem Steakrestaurant und klassisch französischer Küche im Jefferson´s Bistro darf die italienische Küche natürlich nicht fehlen. Das La Cucina hebt sich mit einem modernen Ambiente noch einmal deutlich von den anderen öffentlichen Bereichen ab und große Fensterfronten bieten freien Blick aufs Meer. Gezahlt wird pro Gericht und auf der Karte stehen leckere Anti Pasti-Speisen (4,99-7,99 US-Dollar), Pasta & Risotto (9,99-16,99 US-Dollar), Pizza (12,99-19,99 US-Dollar) sowie acht Hauptgänge italienischer Kochkunst (16,99-29,99 US-Dollar).

Das französische Spezialitätenrestaurant Jefferson’s Bistro
Hat mir sehr gut gefallen: das La Cucina mit toskanischer Küche auf Deck 11

Maui´s Highlights: Straße von Hana, Haleakala National Park, Walbeobachtung und Lahaina

Wer an Bord der Pride of America reist, weiß, dass das Naturschauspiel Hawaii´s das größte Entertainment Highlight auf der Kreuzfahrt ist. Es braucht hier nicht die ganze Aktivitäten-Palette, wie an Bord der neuen Flottenzugänge von Norwegian. Ein besonderer Moment bietet sich schon bei der Hafeneinfahrt von Kahului: Auf der Steuerboard-Seite taucht ein Regenbogen auf, Backboard begrüßen uns zwei lebhafte Buckelwale. Von Dezember bis Mai vergnügen sich die zahlreichen Wale in den Gewässern rund um die Inselgruppe. Am Kahului Airport nehmen wir unseren Mietwagen für zwei Tage in Empfang (Kostenpunkt 80 Euro für 2 Tage im Jeep Wrangler). Shuttlebusse der Mietwagenfirmen stehen auf Nachfrage zur Verfügung, das Auto parken wir über Nacht für 15 US-Dollar am Maui Beach Hotel, ganz in der Nähe des Kreuzfahtterminals.

Tolle Perspektive, im Hintergrund ist der nördliche Teil von Maui zu sehen
Der perfekte Wellenritt am Surferspot Ho’okipa

Der Weg ist das Ziel – für keinen Trip auf Maui trifft dieses Motto besser zu als für die legendäre Straße nach Hana. Die 84 Kilometer Küstenlinie mit einspurigen Brücken und den Haarnadelkurven ist von der Fahrzeit her nicht zu unterschätzen und gilt daher als Tagestrip. Wir kommen an malerischen Städten wie Paia vorbei, hier habe ich mir mein erstes Original-Hawaii-Hemd gekauft. Weiter geht’s zum Surferspot Ho’okipa und auf dem Weg nach Hana passieren wir unzählige Wasserfälle und staunen über die faszinierende tropische Pflanzenwelt. In Hana ist für Mietwagen eigentlich Schluss, doch trotzen wir der Empfehlung und sehen uns mit dem Jeep gut aufgestellt, den kompletten Teil der Insel zu umrunden, um nicht wieder die gleiche Strecke zurücknehmen zu müssen. Die hügelige Straße hat es in sich und steht gleichwohl für Abenteuer, Einöde, keinen Handyempfang und tolle Perspektiven auf den Haleakala, ein Vulkan, der mehr als 75 % der Fläche der Insel Maui einnimmt. Auch der westliche Teil Mauis bietet eine ganze Reihe an Highlights und so besuchen wir am nächsten Tag Spots für Walbeobachtungen (Papawai Point), die historische Stadt Lahaina und den Vorzeigestrand Kaanapali Beach. Für alle Donut Liebhaber habe ich noch einen Tipp: Haltet an dem Geschäft Donut Dynamite, mein Favorit ist der Blueberry Peanut Butter Crunch-Donut.

Im Osten Mauis liegt das ruhige Städtchen Hāna,
Kraterlandschaft im Haleakalā National Park

Hilo auf Hawaii Island, The Big Island

Zur Mietwagenstation am Airport lassen wir uns mit Uber bringen. Der Fahrservice Uber bietet auch geführte Touren an, das würde ich beim nächsten Besuch auch in Erwägung ziehen. Wir fahren auf eigene Faust Richtung Süden, dabei führt uns GoogleMaps einige Male an der Nase herum. Das liegt vor allem daran, dass die Straßen durch Lavamassen versperrt sind, Überbleibsel aus dem Ausbruch in 2018. In Angesicht der verkrusteten Lava ist das schon gespenstisch und beeindruckend zugleich. Vorbei an den sogenannten Lava-Trees und dampfenden Waldgebieten fahren wir bis nach Kalapana, hier durchqueren wir mit unserem Jeep (zwei Tage für 56 Euro bei Alamo gebucht) eine unwirkliche Mondlandschaft aus Lavagestein. Wer sich weiter zu Fuß wagt, sollte festes Schuhwerk tragen. Gerne hätten wir bei unserem Besuch auf Hawaii Island auch den Kilauea entdeckt, er ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Nebel und Regen haben uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, dann eben ein anderes Mal.

Erstarrte Lava auf der Straße – unpassierbar
Fahrt durch das Lavafeld bei Kalapana

Ein entspannter Seetag anstatt Kona auf Big Island

Aufgrund eines medizinischen Notfalls fällt der zweite Hafen auf Big Island, Kona, aus. Das Alternativprogramm sorgt wiederum für einen ganz entspannten Seetag an Bord, das tut dem Reiseerlebnis sehr gut. Dank der nautischen Crew begeben wir uns auf eine interessante Panoramafahrt: am Vormittag passieren wir den Molokini Krater, mittags durchqueren wir die Gewässer vor West- und Süd-Maui und beobachten Buckelwale, nachmittags kommen wir an den höchsten Klippen der Welt, den Molokai Sea Cliffs, vorbei.

Die Pool- und Außendecks sind an Bord besonders großzügig gehalten
Die seichten Gewässer bei Maui zählen zum idealen Walbeobachtungsort während der Wintersaison (Dezember bis Mai)

Ein wahrer Zungenbrecher: Im Hafen von Nawilliwilli auf Kaua´i

Kaua‘i ist Hawai‘is viertgrößte Insel und trägt den Beinamen „Garteninsel“ – eine sehr treffende Beschreibung, die heimische Flora und Fauna ist umwerfend. Vor allem Hibiskus dominiert die Insel, seine großen sowie auffallend schönen Blüten sind auch auf vielen Hawaiihemden zu sehen. Mit unserem Leihwagen fahren wir in das schicke Städtchen Hanapepe, weiter geht’s zum wunderschönen Strand von Kekaha und anschließend machen wir uns via Stateway 550 zum Waimea Canyon auf, auch als Grand Canyon des Pazifiks, bekannt. Mehrere Aussichtspunkte geben atemberaubende Einblicke in den Canyon, gezeichnet von Wäldern, farbigen Sandtönen und Wasserfällen. Wanderrouten mit bis zu knapp drei Kilometern Länge sind auch vorhanden (Canyon Trail 2-3 Stunden Laufzeit).

Der Waimea Canyon State Park mit dem 900 Meter tiefen Waimea Canyon

Volles Programm noch am selben Tag. Im nördlichen Teil Kauai´s fahren wir zur Inselspitze zum Leuchtturm von Kilauea, anschließend geht’s durch sattes Grün. Sehenswerte Aussichtspunkte sind bestens ausgeschildert, Parkkosten gibt es keine. In Hanalei nehmen wir uns ausgiebig Zeit für einen Strandspaziergang, lauschen den typischen Ukulele Konzerten und Surfer machen das perfekte Fotomotiv rund. Als wir zu unserem Parkplatz zurückkehren sehen wir einen Geländewagen mit Jurassic Park-Aufkleber, die Insel diente einst als Kulisse für die Dreharbeiten des Kinoklassikers.

Momentaufnahme vom Strand im friedlichen Hanalei Town
Filmklassiker wie King Kong und Jurassic Park wurden auf Kaua‘i gedreht

Tag 7: Panoramafahrt zur Na Pali Küste

Wir nehmen nun Kurs auf das Wunderwerk der Natur: die Na Pali Küste, hier ragen 1000 Meter hohe, begrünte Lavafelsen hoch hinaus. Wale vor der spektakulären Kulisse lösen größte Begeisterung aus und voller Euphorie wird geknipst was die Kamera hergibt. Ein beeindruckender Moment, der auch den letzten Tag an Bord der Pride of America perfekt macht. Am nächsten Morgen liegen wir wieder an der Pier in Honolulu. Die letzte Urlaubsnacht auf Hawaii verbringen wir im legendären Hilton Hawaiian Village Waikiki. Bei einem guten Mai Tai, untergehender Sonne am Horizont schwärmen wir am Waikiki Beach von unserer wunderbaren Zeit im Aloha State.  Apropos Zeit: Februar ist ein großartiger Reisezeitraum für die hawaiianische Inselgruppe im Pazifik. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Winter bei circa 24 Grad und während unseres 10-tägigen Aufenthalts auf den Hawaiianischen Inseln fiel lediglich an drei halben Tagen Regen nieder.

Atemberaubend schöne Gebirgsküstenkette der Na Pali Küste
Eines meiner Lieblingsfotos mit der fantastischen Na Pali Küste im Hintergrund

Auch wenn der Abschied von Hawaii sehr schwer fällt, ich habe wieder einmal meinen Traum gelebt. Habt Ihr Fragen, dann stellt Sie mir gerne hier im Kommentarfeld. Ansonsten bleibt mir nur noch zusagen: Aloha und viel Spaß mit den folgenden Eindrücken und danke, dass Ihr meinem Blog folgt. Übrigens, auf dem Rückflug von Honolulu nach Frankfurt legen wir noch einen kurzen Zwischenstopp in San Francisco ein, um einmal auf der weltberühmten Golden Gate Bridge zu stehen.

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Mein Schiff 2 – Geschichten hinter dem Designer-Schiff

Mein Schiff 2 – Geschichten hinter dem Designer-Schiff

Die neue Mein Schiff 2 ist das Designer-Schiff und das jüngste Flottenmitglied von TUI Cruises. Sowohl privat als auch beruflich schlägt mein Herz mit Affinität zu Design, für mich Grund genug, die Geschichten zu den Hintergründen der exklusiven Design-Locations an Bord zu entdecken. Nun, das Erste, was mir zum Thema Design und gleichzeitig auch Lieblingsplatz einfällt, ist die Schaubar auf Deck Fünf. Der Erschaffer dieser Erlebniswelt, Werner Aisslinger, ist mit an Bord und gibt uns Einblicke in seine Gedanken und über die Zusammenarbeit mit dem Entwicklerteam von TUI Cruises. Die Geschichte hinter dem Innendesign der Schaubar spiegelt die Mein Schiff-Karibikroutenvielfalt wieder und fängt das heitere Lebensgefühl von kubanischem Flair ein. Das fängt bereits im Eingangsbereich an: Mit Wow-Effekt durch den Tropical-Style-Tunnel. Weiter geht’s mit Palmenblätter-Prints an den Wänden, Korblampen, Bildern von exotischen Früchten und Palmenmuster auf dem Teppich, die das Urlaubsfeeling in die stylische Bar bringen – „Träume kreieren“ nennt es der Designer von Studio Aisslinger. Jetzt fehlen nur noch die Traumstände auf der Backboard- und türkises Meer auf der Steuerboard-Seite. Aber das scheint wohl für heute zu viel des Guten zu sein und ich gebe mich auch gerne mit dem schönen Ausblick auf die Altstadt von Lissabon zufrieden. Eine bequeme Sache sind auch die akzentreichen Loungemöbel. Vom Sessel, Polsterbank oder auch sogenannte Love-Seats ist alles dabei, spiegelnde Tische und Decken sollen vor allem eines bewirken: den Raum zu einem lebendigen, stimmungsvollen und kommunikativen Ort der (Kreuzfahrt)Träume transformieren. Übrigens, mein Traum wäre es, einmal in die kubanische Hauptstadt zu reisen und mit den Autos aus den 50er Jahren durch Havannas Straßen zu fahren.

Mit einem Jungle Palmen Design wird man in der Schau Bar empfangen
Erstklassiges Design vom Studio Aisslinger in der Schau Bar, auch das Hotel im Bikini Berlin wurde von Werner Aisslinger designet

Das Tag & Nacht Bistro der Mein Schiff 2 ist im Übrigen auch vom Studio Aisslinger designet worden. Im Ambiente eines schick hergerichteten Gartenhäuschens lässt sich 24 Stunden am Tag der schnelle Hunger zwischendurch stillen. Gibt mal auf Google das Wort Gartenparty ein, was ihr zu sehen bekommt, spiegelt tatsächlich auch im Großen und Ganzen das Tag & Nacht Bistro an Bord wieder: Lichterkette, Holz, Stein und Blumenkästen, alles in allem eine fröhliche Stimmung. Gesnackt wird an 2er oder 4er Tischen und wer weniger schüchtern ist, nimmt auch an der langen Tafel Platz, um sich mit den Mitreisenden zu unterhalten.

Das Tag & Nacht Bistro mit Gartenhäuschen-Charakter
Beliebte Adresse, um den Heißhunger zu steillen: Das Tag & Nacht Bistro

Auf meiner Suche nach weiteren Design- und Fotospots an Bord werde ich schnell fündig. Hingucker ist zum Beispiel der elegante LED-Vorhang, der sich über die Decks drei bis fünf erstreckt: von der Schaubar bis zum Atlantik – Klassik Restaurant. Im Übrigen gibt es 12 Restaurants und Bistros an Bord der Mein Schiff 2. Die künstlerisch dargestellten Turnschuhe auf Deck 15 vor dem Sportstudio machen sich auch toll auf Fotos. Insgesamt stehen für Fitness und Spa ca. 2.400 m² Fläche zur Verfügung, das ist echt großzügig. Die auf dem Pooldeck liegende Krake, ein Ocean Sole Kunstwerk, erinnert an das Plastikmüllproblem an Kenias Stränden. Plastikmüll einschließlich Flip-Flops landen in vielen Ländern in der Natur und letztendlich in den Ozeanen. Die an den kenianischen Ständen angespülten Flip-Flops werden von Mitarbeitern von Ocean Sole gesammelt und gereinigt. Anschließend werden die Flip-Flops auf große Blöcke geklebt, aus denen das kreative Künstlerteam schönste Skulpturen schafft, wie Elefanten, Giraffen, Löwen oder wie in diesem Fall, eine Krake.

Weil LEDs immer kleiner werden, können Designer neue, ungewöhnliche Dinge schaffen
Auf dem Deck Brise zu sehen, am Eingang zum knapp 500qm großen Fitness Studio
Das Ocean Sole Kunstwerk auf dem Pooldeck

Das lichtdurchflutete Esszimmer am Heck der Mein Schiff 2 strahlt im urbanen Look, das gefällt mir und das sind die Hingucker: Blumentapete und freihängende stylische Elemente. Mein perfektes Unterhaltungsprogramm schaut hier so aus: Platz nehmen, Beine überschlagen, eine Tasse Kaffee genießen und den Blick durch die diamantförmige Glasfassade aufs Meer richten. Das macht auch am Abend ein Deck höher an der Diamant Bar mindestens genauso viel Freude und wenn wir schon beim Thema schöne Aussichten sind: werft mal einen Blick auf den Tisch im Surf & Turf – Steakhouse.

Ein weiteres Glanzstück an Bord hängt direkt über dem Esszimmer am Heck des Schiffes
Schickes urbanes Design im Esszimmer
Mmmhhh Einblick in das exklusive Surf & Turf – Steakhouse Restaurant, gegen Aufpreis

Das Designer-Schiff Mein Schiff 2 verfügt über knapp 1500 Kabinen, davon sind 80 Prozent mit einem Balkon ausgestattet. Wer die Innenkabine bevorzugt, kann es sich auch in einem der Strandkörbe auf Deck 14 gemütlich machen. Ich habe mir ein paar Kabinenkategorien angeschaut und stand mittendrin in einer der schönsten Kabinen auf See: von der Familienkabine bis zur großzügigen 77qm Panoramasuite mit einer Verandagröße von 36qm. Folgend ein paar Schnappschüsse vom Kabinenrundgang.

Tolle Suitenvielfalt mit viel Freiraum an Bord
Habe ich zum ersten Mal gesehen und finde ich sehr gemütlich: eine Familienkabine
Eine Balkonkabine in maritimen Farben, mehr Fotos in der Galerie

Warum ich gerne TUI Cruises buche

Tolles Ambiente, modernes Design und ich liebe das Wohlfühlgefühl an Bord sowie den Style von maritimen Chic in den Kabinen an Bord, das sind die Dinge, die mir als erstes in den Sinn kommen. Hinzu kommt das Premium Alles Inklusive-Angebot, schicke Bedienrestaurants und ausreichend Möglichkeiten, Drinks auch an der frischen Seeluft zu genießen. Die Schiffsdecks heißen Horizont, Seestern oder Koralle, die Lounges und Bars tragen Namen wie Ruhepol, Saftwerft und Hohe Luft Bar – An Bord weiß man einfach, was gut klingt und bei den Passagieren ankommt, das schließt mich auch mit ein.

Mein Schiff 2 punktet mit großzügigen Außenbereichen
Ruhepol… klingt doch einfach toll
Ein angenehmer Rückzugsort in tollem Ambiente: Seekarten, Globus und Kaltgetränke gibt es natürlich auch

Mehr Bilder von der Mein Schiff 2

An Bord sind unzählige sehenswerte Rückszugsorte und Anlaufstellen für Genuss zu finden – fast ausnahmslos sind diese schönen Dinge im Premium Alles Inklusive-Angebot enthalten, mehr Aufnahmen davon in der Galerie . Am 09.02.2019 wurde die Mein Schiff 2 in Lissabon getauft, mein Beitrag zu den Sehenswürdigkeiten und schönsten Aussichten findet ihr hier.  Vielen Dank an TUI Cruises, dass ich an Bord der Mein Schiff 2 an Bord gehen durfte.

Mit AIDAnova auf Kanaren-Kreuzfahrt

Mit AIDAnova auf Kanaren-Kreuzfahrt

Auf der einwöchigen Kanaren-Kreuzfahrt mit AIDAnova habe ich zahlreiche Eindrücke eingefangen. Geboten wird viel an Bord, aber das darf man auch in Anbetracht der Größe erwarten. AIDAnova zählt zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt und bietet Platz – wenn auch sehr begrenzt – für maximal […]

Atemberaubende Alaska Kreuzfahrt mit Celebrity Cruises

Atemberaubende Alaska Kreuzfahrt mit Celebrity Cruises

Während Deutschland unter der Sommerhitze stöhnt, verschaffen wir uns auf einer Alaska Kreuzfahrt ein wenig Abkühlung. Im Reisegepäck haben wir sowohl Sommeroutfits als auch Windjacken sowie Fleece. Damit sind wir für die Temperaturen von 9 bis 22 Grad in Alaska und 27 Grad in Vancouver bestens […]

Das größte Erlebnis auf See: Symphony of the Seas

Das größte Erlebnis auf See: Symphony of the Seas

Das im April 2018 in Dienst gestellte Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas verfügt über ein Passagiervolumen von bis zu 6,680 Gästen an Bord. Das mag vielleicht im ersten Augenblick Bedenken auslösen, aber ich versuche einmal mit den Vorurteilen von einer Kleinstadt auf hoher See aufzuräumen. Denn die gigantischen Dimensionen des brandneuen Kreuzfahrtschiffes bieten auch Platz. Um es noch deutlicher zu sagen: viel Platz – für ein buntes Angebot an Unterhaltung, Bars, Restaurants und vieles mehr.

Die Zipline der Symphony of the Seas über den Boardwalk
Die Zipline der Symphony of the Seas über den Boardwalk. Hier gibt es auch Balkonkabinen, die nach innen gelegen sind

Zunächst empfehle ich, eine Balkonkabine mit Meerblick zu buchen. Der Freiraum auf dem Balkon bringt Ruhe mit sich und im Angesicht der sanften Meereswellen kommt ausreichend Kreuzfahrtfeeling auf. Dabei zählt zu meinen schönsten Augenblicken, die Durchfahrt der Meerenge zwischen Sardinien und Korsika bei 15,7 Knoten und einer leichten Brise vom Rückenwind des Tyrrhenischen Meeres. Die vollständige Route der siebentägigen Kreuzfahrt verläuft wie folgt: ab Barcelona nehmen wir Kurs auf die Häfen von Palma de Mallorca, Marseille, Civitavecchia, La Spezia, Neapel und nach einem Seetag erreichen wir wieder Barcelona. Das Mittelmeer zählt zu den beliebtesten Kreuzfahrtdestinationen und prinzipiell gehe ich immer von Bord, um die Schönheiten der Hafenstädte und Umgebung zu entdecken. Doch um all die Superlativen der Symphony of the Seas mit 16 Passagierdecks einzufangen, braucht es vor allem eines: viel Zeit an Bord.

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt erstreckt sich über eine Länge von 362 Metern
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt erstreckt sich über eine Länge von 362 Metern
Der Solarium-Poolbereich für Erwachsene mit Panoramablick aufs Meer lässt Kreuzfahrtfeeling aufkommen
Der Solarium-Poolbereich für Erwachsene mit Panoramablick aufs Meer lässt Kreuzfahrtfeeling aufkommen

Unsere Balkonkabine ist im Übrigen auf Deck 12 gelegen. Da an unserem einzigen Seetag der Kurs von Ost nach West verläuft, haben wir uns bei der Buchung der Kabine für die sonnenreiche Backbord-Seite entschieden. Zur Kabinenausstattung gehören Klimaanlage, mehrere USB-Anschlüsse, US/Euro-Steckdosen, ein Safe sowie ein Smart TV. Über den TV ordern wir Room Service (Serviceaufschlag von 7,65 US-Dollar pro Bestellung) und haben Einsicht auf unsere Rechnung. Zu unseren Nebenkosten zählen das tägliche Trinkgeld von 14,50 US-Dollar pro Person, ein superschnelles Internetpaket für 144 US-Dollar sowie Ausgaben für unsere Besuche in den Spezialitätenrestaurants. Informationen zum Tagesprogramm finden wir täglich in deutscher Sprache auf unserer Kabine vor. Zudem ist eine deutschsprechende internationale Botschafterin an Bord, die an der Rezeption gerne bei Bedarf unterstützt.

Was mir besonders gefällt, ist die Farbgestaltung der Kabine
Was mir besonders gefällt, ist die Farbgestaltung der Kabine – nicht zu dunkel

Den etwas großen Menschenstrom Richtung Windjammer Marketplace umgehen wir gekonnt. Denn es gibt schöne Alternativen zum Buffetrestaurant und daher genießen wir unser Frühstück ganz ohne Trubel im Park Café. Frisch belegte Bagels, Sandwiches, Croissants, Danish Pastry oder frischer Obstsalat stehen unter anderem zur Verfügung. Orangensaft, Wasser sowie Kaffee sind inklusive und Sitzmöglichkeiten gibt es sowohl innen als außen mitten im Central Park. Auch im Solarium Bistro auf Deck 15 haben wir unser Frühstück rundum entspannt genießen können. Den allerbesten Kaffee gibt es im Übrigen im Vitality Café.

Toller Start in den Tag: Frühstücken im Central Park gelegenen Park Café
Toller Start in den Tag: Frühstücken im Central Park gelegenen Park Café

Zum Mittagessen und Hunger zwischendurch zieht es uns zu Sorrento’s Pizzeria, in das Fast Food Restaurant Johnny Rockets (zusätzliche Gebühr von 9,95 US-Dollar zzgl. Serviceentgelt) oder ins El Loco Fresh Restaurant mit Meerblick. Ich liebe mexikanisches Essen und komme im El Loco bei Tacos, Chili, Wraps und Co ganz auf meine Kosten.

Das Johnny Rockets im Stil der American Diners der 1950er Jahre
Das Johnny Rockets im Stil der American Diners der 1950er Jahre
Das El Loco Fresh Restaurant ist auf DEck 16 gelegen
Das El Loco Fresh Restaurant ist auf Deck 15 gelegen

Und wo wir gerade beim Thema Essen sind: Wenn sich die Augen auf wunderschöne Dinge konzentrieren, lässt das die Pupillen größer werden. Ratet mal, wie groß meine Augen gewesen sind… Hinter der funkelnden Royal Promande verbirgt sich das stilvolle Hauptrestaurant im eleganten Ambiente. Mal sitzen wir an unserem zugeteilten Tisch mit weiteren Passagieren, mal bevorzugen wir einen Tisch nur für uns allein – diesem Wunsch kommt die Restaurantleitung auch gerne nach. Aus einem vielseitigen Angebot stellen wir unser Abendmenü zusammen, meins gestaltet sich zum Beispiel wie folgt: Beef Carpaccio (das war so lecker, ich habe mir diesen Gang gleich noch einmal bestellt), Lachsfilet als Zwischengang, das beliebte New York Sirloin Steak als Hauptgericht und zum süßen Abschluss den Royal Cheesecake. Das Abendmenü findet ihr auch in der Bildergalerie. Kurz zum Desscode: üblich ist eine lange Hose, ein Hemd oder Polo für die Herren, zu den Formal Nights kommt der Großteil mit einem Anzug oder einer Kombi aus Chino und Sakko zum Abendessen.

Schnappschuss vom eleganten Grand Dining Restaurant
Schnappschuss vom eleganten Grand Dining Restaurant

Noch nie habe ich ein so großes und schönes Angebot an Spezialitätenrestaurants auf See gesehen. Die Vielzahl an spannenden Konzepten an Bord der Symphony of the Seas hat unser Interesse geweckt und wir starten mit einem Besuch im Wonderland Restaurant. Wir sind von einem Interior einer Magiewelt und Zauberkünstlern umgeben. Um unsere Menükarte zu lesen, schwingen wir den Pinsel über die Karte. Schrittweise kommen die fantasievollen Gerichte in den Kategorien Feuer, Erde, See, Eis und Sonne zum Vorschein. Das Dining-Erlebnis wird mit 49 US-Dollar pro Person zuzüglich Serviceentgelt berechnet.

Die fantasievolle Küche gibt es bereits auf fünf Royal Caribbean Schiffen
Die fantasievolle Küche vom Wonderland Restaurant ist bereits auf fünf Royal Caribbean Schiffen implementiert

Jamie´s Italian ist ein weiteres Restauranterlebnis gegen Aufpreis und der liegt bei 35 US-Dollar plus Service Charge. Eine rundum perfekte italienische Küche im Herzen der Symphony of the Seas, hier ein Einblick: gutes Essen kann so einfach sein, wir starten mit Bruschetta und einer Antipasti-Platte. Weiter geht’s mit einem hervorragend gegrillten Rinderfilet und getrüffelter Pasta. Und wie kann es anders sein, natürlich habe ich zum Dessert den Amalfi Lemon Cheesecake bestellt. Die Portionen sind mehr als großzügig gestaltet und im Grunde kann man so viel essen, wie man möchte.

Einsame Spitze: der Amalfi Lemon Cheesecake
Einsame Spitze: der Amalfi Lemon Cheesecake

Meine Lieblingsplätze an Bord:

Die Kunstfigur eines Jungen mit Smartphone in der Hand über Sorrento’s Pizzeria macht es schon vor: die beliebte Royal Promenade bietet tolle Selfie-Spots, wie zum Beispiel vor dem roten VW-Käfer.

Toller Blickfang: VW-Käfer von einem Künstler in eine runde Form gebracht
Toller Blickfang: ein VW-Käfer von einem Künstler in eine runde Form gebracht

Bei jeder Royal Caribbean-Kreuzfahrt ist die Schooner Bar mein Anlaufpunkt für Kaltgetränke in einem gemütlichen und maritimen Ambiente. Kleiner Wermutstropfen ist, dass der Meerblick fehlt. Nur ein paar Schritte weiter ist die Bionic Bar. Die Bestellung läuft per Tablet-PC und zu den Hauptdarstellern zählen zwei Roboter, die die Cocktails selbstständig mixen.

Die Schooner Bar im maritimen Stil gehalten
Die Schooner Bar im maritimen Stil gehalten

Noch ein paar Spielereien an Bord der Symphony of the Seas: Im vorderen Teil auf Deck 12 die Royal  Caribbean App öffnen, vor das Kapitänsbild halten und schon bekommt man einen Live-Einblick auf die Kommandobrücke; Vor dem Eingang zum Hauptrestaurant verwandelt sich das Gemälde in ein Selbstportrait, prima für ein Selfie geeignet; die linke Aussichtsplattform über der Kommandobrücke verfügt über einen Glasboden mit direkten Blick nach unten auf das Wasser.

der linke Balkon über der Kommandobrücke mit Panoramablick nach vorne, hinten sowie nach unten
Die Aussichtsplattformen über der Kommandobrücke sind über den Solariumbereich zugänglich

Von Deck 16 aus kann man sich einen guten Eindruck von den Dimensionen der Symphony of the Seas verschaffen. Hier habe ich ein paar schöne Aufnahmen am Morgen festgehalten und die Symphony of the Seas bietet nach Einbruch der Dunkelheit die perfekte Kulisse für eine Nachtlichter-Tour.

Die aufgehende Sonne über den Vesuv am Golf von Neapel
Die aufgehende Sonne über den Vesuv am Golf von Neapel
Der Boardwalk bei Nacht mit dem handgeschnitzten Karussell
Der Boardwalk bei Nacht mit dem handgeschnitzten Karussell

WOW-Entertainment und Aktivitäten an Bord:

Die ToDo-Liste ist lang und den ganzen Tag lang erleben wir viele verschiedene Aktivitäten: Zipline, alle Wasserrutschen ausprobieren, Surfspaß auf dem FlowRider, Minigolf, Lasertag spielen sowie The Ultimate Abyss, die längste Trockenrutsche auf einem Kreuzfahrtschiff, 10 Decks hinunterrutschen. Ich bin mir sicher, das Angebot ist der absolute Hit für Kinder, zudem gibt es eine Kinderbetreuung und eigene Bereiche für Kinder und Jugendliche.

Unbedingt machen: 10 Decks die Ultimate Abyss hinunterrutschen
Unbedingt machen: 10 Decks die Ultimate Abyss hinunterrutschen
Schöne Landschaftsarchitektur für Minigolf
Schöne Landschaftsarchitektur der Minigolfanlage
Zwei FlowRider Surfsimulatoren befinden sich an Bord
Zwei FlowRider Surfsimulatoren befinden sich an Bord der Symphony of the Seas

Ins Theater gehe ich nur selten, da ich mich am Abend lieber den Restaurants und Bars widme. Doch an Bord der Symphony of the Seas habe ich meinen ersten Wow-Moment beim Zuschauen der Aquashow, ein Wunder von Akrobatik und Technik, erlebt. Es empfiehlt sich, alle Shows schnell im Vorfeld im Internet zu reservieren. Meinen zweiten Wow-Moment erlebe ich auf der Royal Promenade zur „Anchor´s Away“ Parade. Die Eislaufevents mit Drohnen-Lichtshow oder das Broadway Musical „Hairspray“ habe ich leider verpasst, das wird mir kein zweites Mal passieren…

Kulisse für die grandiose Shows: das Aqua Theatre
Kulisse für grandiose Shows: Das Aqua Theatre

Mein Fazit der Symphony of the Seas:

„Ich will wieder zurück!“ – und dies gerne im Rahmen einer Transatlantik-Kreuzfahrt, um die riesige Palette an Aktivitäten in vollen Zügen genießen zu können. Die siebentägige Kreuzfahrt habe ich im Übrigen fünf Monate im Voraus gebucht und das damalige Sonderangebot beinhaltete zudem ein Getränkepaket. Das Deluxe Package im Wert von 60 US-Dollar pro Person und Tag beinhaltete Cocktails, Bier, Gläser Wein, Wasser, Kaffeespezialiättäten und Sodas bis zu einem Preis von 13 US-Dollar sowie ein Souvenir-Becher. Die Getränkepreise an Bord sind ein wichtiger Kostenpunkt, hier ein paar Beispiele: Klassische Cocktails ab 9,95$, Premium Cocktails ab 13$, Glas Wein ab 8$, Flasche Wein ab 29$, Bier ab 6,95$, Cola 3,50$, allesamt zuzüglich Servicesteuer. Wir müssen auch noch unbedingt erwähnen, dass wir eine sehr motivierte Crew angetroffen haben, die unglaublich stolz auf ihren neuesten Schiffsneubau der Reederei ist. Wie anfangs schon erwähnt, stand auf dieser Kreuzfahrt das Schiffserlebnis im Vordergrund und haben daher kaum einen Fuß an Land gesetzt. Eine Auswahl von Bildern zur Erlebnisdestination Symphony of the Seas findet Ihr folgend in meiner Gallerie.

Neue Mein Schiff 1 Bildergalerie mit Erstanlauf in Kiel und Hamburg

Neue Mein Schiff 1 Bildergalerie mit Erstanlauf in Kiel und Hamburg

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