Schlagwort: Erfahrungen

Join the Jetset – Kreuzfahrt mit Oceania Cruises

Join the Jetset – Kreuzfahrt mit Oceania Cruises

Lifestyle und alles rund um eine perfekte Küche ohne jegliche Schönheitsfehler – so kann man meinen diesjährigen Sommerurlaub beschreiben. Klein. Fein. MS Riviera. Steifes Kreuzfahrtambiente und förmliche Kleiderordnung ist ein Irrglaube, es geht ganz leger an Bord zu. Mit dem modernen Boutique-Schiff der US-Reederei Oceania […]

Aloha, Pride of America

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Von den Vulkanfeldern auf Big Island bis zum Waikiki Beach – Hawaii ist für seine Schönheiten und faszinierende Natur weltbekannt. Nur mit der Pride of America von Norwegian Cruise Line gibt es die Möglichkeit, vier Inseln in einer Woche zu entdecken, Samstag ist jeweils Einschiffungstag […]

Mit Oceania Cruises zum Zuckerhut

Mit Oceania Cruises zum Zuckerhut

Hello again, Oceania Cruises. Meine zweite Reise mit der US-amerikanischen Reederei lässt mich wieder in eine ganz exklusive Kreuzfahrtwelt eintauchen. Gleiche Schiffsklasse, gleiche Kabine (6033), nur die Route ist eine andere. Die zwölftägige Kreuzfahrt mit der MS Sirena führt von Buenos Aires nach Rio de Janeiro. Pure Entspannung – keine Hektik an Bord, hoher Komfort, zwanglose Kleidung, kleine Schiffsgröße, hervorragendes Essen, ein nicht übervölkertes, sondern sehr edles Sonnendeck sowie das beste Bett der Welt, das macht Oceania Cruises für mich im Kern aus. Der Kreuzfahrtpreis ist mehr als fair und als Dankeschön für die Erfüllung meiner Kreuzfahrtträume, habe ich gleich zwei Folgebuchungen bei Oceania Cruises getätigt: Im Sommer werde ich das Boutique-Kreuzfahrtschiff MS Riviera in vollen Zügen genießen und mit der MS Regatta heißt es im März 2020 von Papeete, Tahiti, Leinen los nach Bora Bora und viele andere Naturschätze Französisch-Polynesiens.

Kleinere Schiffe stehen auch für mehr Exklusivität

An Bord von Oceania Cruises trifft man auf erfahrene und im Herzen junggebliebene Mitreisende aus aller Welt. Der Großteil der über 600 Passagiere kommt aus den USA oder Kanada. Auf unserer Reise sind noch 30 weitere Nationalitäten an Bord, darunter 21 Gäste aus Deutschland. Bei meiner letzten Reise mit Oceania Cruises vor zwei Jahren ab New York, waren es lediglich vier Deutsche – diese Entwicklung kann für die zunehmende Beliebtheit der Reederei sprechen. Deutschsprachige Gäste sollten an Bord wissen, dass man um ein paar Englisch-Basics eigentlich nicht drum herum kommt.

Die Sirena bietet viel Platz für die über 600 Passagiere

Unsere Anreise und das lebendige Stadtleben von Buenos Aires

Nach wie vor plane ich alles individuell. Mir macht es einfach sehr viel Freude, Energie und Zeit zu investieren, um den Urlaub perfekt zu gestalten. Mit KLM geht es von Frankfurt via Amsterdam nach Buenos Aires. Eine Vorübernachtung im Hilton und eine Nacht im Hafen an Bord der MS Sirena gibt uns ausgiebig Zeit, die vielen spannenden Eindrücke der Hauptstadt des Tangos einzufangen. Insgesamt sind wir 30 Kilometer durch die Innenstadt gelaufen, den Rest der Stadt erkunden wir mit dem Hopp-on-Hopp-off-Bus. Sehr sehenswert ist das Viertel Puerto Madero, bei schönster Herbstsonne leuchten die rotgeklinkerten Gebäude und die hochragenden, restaurierten Hafenkräne, die im Übrigen aus Deutschland (Kranbau Eberswalde) stammen. Ein Blickfang ist auch der Präsidentenpalast am weiterläufigen Plaza de Mayo, in der Mitte des Platzes sehen wir Arm in Arm ein Pärchen Tango tanzen. Folgt man der Avenida de Mayo präsentiert sich stolz der argentinische Kongresspalast. Besonders schön kommt der Palacio del Congreso de la Nación Argentina bei Sonnenuntergang zur Geltung, sieht doch richtig schön aus, oder?

Historische Atmosphäre im alten Hafen und moderner Kontrast im Hintergrund
Der Palacio del Congreso de la Nación Argentina

Das angesagte Stadtviertel Palermo bildet mit seinen individuellen und mit viel Herzblut eingerichteten Cafe´s, Bars und Modegeschäften einen schönen Kontrast zum Stadtzentrum. High-End Shopping ist hingegen in der Galerías Pacífico Shopping Mall angesagt. Auch durch die interessanten Deckenmalereien lohnt sich ein Besuch des Kaufhauses. Bevor wir zu unserem Schiff MS Sirena zurückkehren, fangen wir ein paar Schnappschüsse vom gepflegten Stadtbild und jungen Wahrzeichen von Buenos Aires ein. Dabei sticht vor allem die Floralis Genérica hervor, eine 23 Meter hohe Seerosen-Skulptur aus Stahl und Aluminium. Mit einem Glas argentinischen Rotwein stehen wir an der Reling der MS Sirena, stoßen auf unsere Kreuzfahrt an und verlassen den Hafen von Buenos Aires bei Sonnenuntergang. Achso, das ist bestimmt auch noch interessant zu wissen: Das Chiquilin ist ein typisches Restaurant im Herzen von Buenos Aires mit authentischer Küche, sehr empfehlenswert. Wir sind ohne Bargeld sehr gut ausgekommen, nahezu alle Dinge sind mit der Kreditkarte abzuwickeln – außer Metro und Taxen, hier sind wir alternativ mit Uber gefahren. Vom Airport in die Innenstadt fährt ein Bus, die Fahrzeit liegt bei ca. 45 Minuten und kostet 9 Euro pro Person.

Faszinierend: Die Floralis Genérica
Die Hauptstadt des Tangos ist Ausgangspunkt unserer Kreuzfahrt

MS Sirena in Montevideo

Die Hauptstadt von Uruguay empfängt uns mit Sonnenschein. Grund genug für ein ausgiebiges Frühstück auf der Terrasse von Deck 9. Die Kaffeespezialitäten sind inklusive, der zuvorkommende Service erst recht. Mein Favorit zum Frühstück ist French Toast mit Sirup und frischen Himbeeren mmmmhhhh… das schmeckt mir. Der örtliche Tourismusverband unterstützt schon an Bord und gibt gerne Auskunft zu den Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Uruguays. Wir durchlaufen zunächst die kleine Altstadt und kommen an einem der markantesten Gebäude der Stadt vorbei, den Palacio Salvo am Unabhängigkeitslatz. Die lange Strandpromenade von Montevideo lädt zum Radfahren ein und bietet schöne Fotomotive mit Ständen und Leuchtturm. Das Highlight ist der circa 10 Kilometer von der Innenstadt entfernte beliebte Schriftzug von Montevideo. Zurück in der Altstadt werfen wir noch einen Blick in den Mercado del Puerto, eine typische Markthalle mit zahlreichen Bars und Restaurants. Im Mittelpunkt steht eine historische Uhr, die an den vorigen Bahnhof an dieser Stelle erinnert. Am Abend haben wir unseren Lektor an Bord kennengelernt: Peter Croyle ist seit Jahrzenten auf den Weltmeeren unterwegs, hat dabei bereits 48 Mal das Kap Hoorn gesehen, und teilt exklusiv für Oceania Cruises und für die Schwesterreederei Regent Seven Seas Cruises sein Wissen über Geschichte, Kultur und die Pracht der Natur in den einzelnen Häfen und Destinationen. Peter trägt zur familiären Atmosphäre an Bord bei und ich unterhalte mich gerne über die schönsten Strände und Plätze der Welt mit ihm.

Magischer Sonnenaufgang beim Einlaufen in Montevideo
Sehr markant: Der Palacio Salvo am Unabhängigkeitslatz

Ein Hauch von holländischem Strandbad: Punta del Este

Wie jeden Morgen trinken wir unseren ersten Kaffee in der Horizon Lounge auf Deck 10 – aus deutschem Porzellangeschirr. Von einem grandiosen Panoramablick kann heute nicht die Rede sein, der Seenebel vor Punta del Este ist zäh, das ändert sich aber schlagartig, als wir mit dem Tenderboot den Hafen erreichen. Wir laufen zur riesigen La Mano-Skulptur mit 5 Fingern. Ähnliche Riesenskulpturen vom chilenischen Künstler stehen auch in Madrid, Venedig und in der Atacama-Wüste. Der weitläufige, zum Atlantik gewandte Strand, die Surfkultur, Buden und die vielen Hotels in Punta del Este haben praktisch Ähnlichkeit mit dem holländischen Badeort Noordwijk. Übrigens, auch Uruguay gilt als eines der sichersten Reiseländer. Mit Uber sind wir abschließend noch zu einem Aussichtspunkt nach Punta Ballena gefahren, interessant ist hier vor allem die Bauweise des Casapueblo Hotels, dessen Stil sich an den Häuserbau auf Santorini anlehnt. Gegen 17 Uhr wird der Anker eingeholt, wir genießen die Abendsonne an Deck und stoßen mit einem Spicy Caipirinha und Mojito auf das schöne Leben an. Bevor wir den ersten Hafen in Brasilien anlaufen, geben wir beim Weinkellner noch unsere Vorbestellung ab, um so die brasilianische 25%-Steuer auf alle kostenpflichtigen Getränke zu umgehen.

Die La Mano-Skulptur mit 5 Fingern am Playa Brava
Ziemlich lässig dieser Surfer

Entspannung pur am Seetag an Bord der MS Sirena

Zugegeben, bei einer zwölftägigen Kreuzfahrt kommt ein Seetag einfach zu kurz und unseren ersten brasilianischen Hafen Rio Grande do Sul, hätte ich liebend gerne gegen ein Tag auf hoher See getauscht. Mit 12 Knoten fährt die Sirena nun ruhig im südlichen Atlantik. Wie jeden Morgen betrachten wir die aufgehende Sonne – heute um 6:01 Uhr, also definitiv nichts für Langschläfer.

Schöner Schnappschuss vom Sonnenaufgang
Willkommen in der Horizon Lounge mit toller Aussicht

Sowohl beim Frühstück, als auch Mittag- sowie Abendessen können wir von frischer Seeluft und Sonne im Gesicht nicht genug bekommen. Daher zieht es uns ausschließlich in das Terrassen Cafe auf Deck 9. Zwei Ausnahmen sind die Besuche in den inkludierten Spezialitätenrestaurants Red Ginger, hier habe ich den leckeren Spicy Duck Wassermelonen-Salat sowie Beef Teriyaki probiert, und das Tuscan Steak Restaurant. Die Leistung der Küche ist per excellence, das zeichnet die Reederei Oceania Cruises aus und zieht sich wie ein roter Faden durchs Schiff: vom Grand Dining Room auf Deck 5 über das Terrassen Café auf Deck 9 bis hin zu den zwei Spezialitätenrestaurants auf dem zehnten Deck. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die 66 Köche an Bord!

Das Terrassen Cafe auf Deck 9
Blick in das Spezialitätenrestaurant Red Ginger
Ratet mal, was ich im Tuscan Streak Restaurant zum Dessert gegessen habe 😉

Die balinesischen Loungemöbel auf dem Sonnendeck gehören im Übrigen zu unserem unangefochtenen Lieblingsplatz. Immer ein Platz frei, umsorgt von der sehr zuvorkommenden Poolbar-Crew und nicht zuletzt auch der Anblick auf das glitzernde Mosaik am Pool, sorgen für ein perfektes und bequemes Sonnenbad. Einzig und allein die Tischtennisplatte würde ich vom Deck verbannen: statt den „Ping“- und „Pong“-Hintergrundgeräuschen höre ich doch lieber dem Wind oder der Entspannungsmusik zu. Kurzer Einblick in die Poolbarkarte: Ganze 17 verschiedene Biermarken stehen zur Auswahl und werden in gekühlten Gläsern serviert – gibt’s ab 7,50 US-Dollar. Preise für ein Glas Prosecco oder Wein beginnen ab 10 US-Dollar, Flaschen ab 38 US-Dollar. Die lecken Cocktails kosten 8,25 US-Dollar, hinzu kommt bei allen Getränken eine Servicepauschale in Höhe von 18%. Alkoholfreie Getränke inklusive Cocktails sowie Smoothies am Waves Grill sind inklusive. Apropos Waves Grill, hier gibt’s zur Mittagszeit bis zum Nachmittag frische Burger und Sandwiches, mein Favorit ist das Reuben Sandwich.

Mein Lieblingsplatz auf dem Pooldeck

Zur Ausstattung der MS Sirena gehören zudem ein Fitnessstudio mit freiem Blick aufs Meer, eine jeweils separate Damen- und Herrensauna, Spa und ein Frisörsalon. Casino, Martinibar oder Sirena Lounge sehen uns selten bis gar nicht. Wir genießen da lieber das Schiffsleben mit freiem Blick aufs Meer. Folgend auch noch ein paar Schnappschüsse der öffentlichen Räume an Bord. Die schweren, dunklen Farben, der imperiale Stil gehören allerdings ab Mitte Mai der Vergangenheit an. MS Sirena wird derzeitig einem aufwendigen Make-over unterzogen. Ich bin gespannt auf das neue Re-Design, spätestens an Bord der MS Regatta im März nächsten Jahres werde ich es live und in Farbe sehen.

Lounge in der Cocktailbar Martinis
Die charmante Schiffsbibliothek

Hier haben wir übernachtet: Kabine 6033

Die Kabine ist noch im ganz klassischen Design gehalten und das aufwendige Modernisierungsprogramm von Oceania Cruises wird dem Schiff in Sachen Optik und Komfort gut tun. Wie auch immer, wir haben uns sehr wohl in unserer Außenkabine gefühlt, dazu hat vor allem das komfortable Bett beigetragen. Amerikanische Hotels sind ja bekannt für dicke Matratzen, aber der Bettkomfort der Prestige Tranquility Betten bei Oceania Cruises, übertrifft dann doch alles, worauf ich bisher geschlafen habe. Zur Kabinenausstattung gehören Minibar (bestückt mit kostenfreien Getränken), ein kleiner TV, ausreichend Euro- und US-Steckdosen, ein leistungsstarker Fön, Safe sowie Schränke mit genügend Stauraum. Bademäntel mit denen man sich auch sehen lassen kann, hängen auch gleich in der Kabine und im Bad freut man sich auf die Amenities von Bulgari. Noch ein Pluspunkt für Oceania Cruises: Pro Kabine ist ein Internetzugang via W-Lan oder Nutzung der Bord-Computer in der Bibliothek und Internet-Center inklusive.

Unsere gemütliche Außenkabine auf Deck 6

Mit Oceania Cruises zu den Schönheiten von Brasiliens Süden

Um 8 Uhr wird der Anker der MS Sirena vor Porto Belo geworfen, die Natur um uns herum ist bewundernswert: tropische Inseln voraus und malerische Buchten auf der Backbord-Seite. Wir schnappen uns Badetücher, zwei kostenfreie Wasserflaschen und nehmen das nächste Tenderboot. Der weiße Sandstrand lädt bei 26 Grad zum Sonnenbad ein. Aufgrund der Nebensaison sind Jetski-, Stand-up Paddling- und Kayak-Angebote limitiert, aber wir sind heute ohnehin auf Entdeckerkurs und laufen die Buchten auf und ab. Dabei taucht ein schönes Motiv nach dem anderen auf: Fischerhäuschen links und rechts, dazwischen ein altes Holzboot oder ein mit Palmen gesäumter Garten, Steg und im Hintergrund die MS Sirena. Was uns sehr positiv in Erinnerung bleibt, ist die Freundlichkeit der Bewohner von Porto Belo, überall werden wir herzlichst begrüßt.

Super Frühstück bei klasse Aussicht
Schickes Fotomotiv in Porto Belo

Mein Lieblingshafen heißt Paraty

Die MS Sirena schiebt sich vorbei an grüner Inselidylle bis die Kleinstadt Paraty in Sichtweite ist. Unser Tender reiht sich neben den vielen bunten Fischerbooten ein und schon ein erster Rundrumblick genügt, um festzustellen: Dies hier ist ein kleines Juwel Brasiliens. Der warme Sommerregen tut der Stimmung und der Schönheit keinen Abbruch. Paraty ist wie eine Stadt aus dem Bilderbuch: herausgeputzte Häuschen, Kirchen, Cachaça-Händler und allerhand Galerien. Aber Achtung, Stolpergefahr – die Straßen sind mindestens genauso historisch wie die Altstadt. Ob Rucksacktourist oder Kreuzfahrtpassagier, alle erfreuen sich an den fotogenen Kolonialstil des Kleinstadtidylls. Bei schönem Wetter empfiehlt es sich mit kleinen Booten an die abgelegenen Strände zu fahren, das Angebot an Bootsanbietern ist groß, bezahlt wird in der Landeswährung oder mit US-Dollar. Es war sicher nicht mein letzter Besuch in Paraty.

Die bildhübsche Kolonialstadt Paraty
Abendstimmung auf dem eleganten Sonnendeck der Sirena

In der wichtigsten Hafenstadt Brasiliens: Santos

Wenig schillernd präsentiert sich Santos, das Zentrum der brasilianischen Wirtschaft. Die Gebäude der Stadt erinnern an vergangene Glanzzeiten, aber zumindest kann sich die sieben kilometerlange Strandpromenade mit einem Eintrag als längste Grünanlage am Strand im Guinness-Buch der Rekorde schmücken. Übrigens auch in Santos gilt: Gelegenheit macht Diebe, an Bord werden wir sensibilisiert, Wertsachen an Bord zu lassen. Da der Verkehr nach und in São Paulo tückisch sein kann und unsere Liegezeit auch begrenzt ist, haben wir uns gegen einen Ausflug in die Metropole entschieden.

Der VW-Bulli ist ein beliebtes Auto in Südamerika

Ilha Grande und Buzios

Unter dem Kreuz des Südens laufen wir zwei weitere Häfen an, mal mit malerischen Buchten zum einen und Saint-Tropez-Flair zum anderen. Ilha Grande ist eine der bekanntesten Inseln Brasiliens, lockt mit tollen Schnorchelplätzen in der Blue Lagoon und mit leckeren Caipirinha-Bars. Wir leihen uns für 15 US-Dollar pro Stunde ein Kayak aus und paddeln zur MS Sirena.

Spaßige Kajak-Tour in der Bucht

Schickes Ambiente versprüht die Hafenstadt Buzios. Es blüht in den vielen sehenswerten Gassen und man sollte sich Zeit für die schicken Cafes nehmen – unser Tipp heißt Maria Maria Café in der Rua das Pedras. Probiert doch einmal einen Espresso Caipirinha oder Nutella Cheesecake aus. Der abendliche Himmel von Buzios spielt mit einem warmen Licht, einfach eine großartige Stimmung.

Mediterranes Flair in Búzios
Schönste Abendstimmung an Bord der MS Sirena

Nächster Gänsehaut-Moment: Vorbei am Zuckerhut

Mit dem Einlaufen in Rio de Janeiro habe ich mir einen Traum erfüllt und dieser Moment hatte alle Zutaten für eine Traumschiff-Folge: um 6:30 Uhr kommt der Lotse an Bord, die Sonne geht auf und wir nähern uns Rio´s Hafeneinfahrt. Meine Augen wandern von der weltberühmten Copacabana zur Christus-Statue bis hin zum bewundernswerten Zuckerhut. Kurz gesagt, es ist das perfekte Kreuzfahrterlebnis!

Nach 1936 Meilen erreichen wir Rio de Janeiro

Um 7:30 Uhr liegen wir fest vertäut nahe dem auffälligen Museum of Tomorrow an der Pier. Die Lage ist günstig: die Altstadt ist fußläufig zu erreichen, wer möchte, kann auch die Tram nutzen. Tolle Fassaden und mehrere architektonische Highlights wie das Stadttheater, die Candelária-Kirche oder das Carioca Aqueduct mit der historisches Santa Teresa Straßenbahn zeichnen das Stadtbild von Rio´s Innenstadt. Wir nähern uns leider dem Ende unserer Kreuzfahrt, im Tuscan Steak Restaurant lassen wir es uns noch einmal richtig gut gehen und versuchen, die vielen Eindrücke der insgesamt zehn Häfen zu sortieren. Fest steht für uns: die beginnende Nebensaison im April ist ein super Reisemonat und auch die Route von Süden (20 Grad) nach Norden (35 Grad) ist aufgrund der immer wärmer werdenden Temperaturen sehr charmant.

Blick auf die brasilianischen Metropole Rio de Janeiro
Unterwegs im Künstlerviertel Santa Teresa

Keep calm and drink Caipirinha an der Copacabana

Erholung und Entspannung finden wir auch noch an den folgenden Osterfeiertagen. Breite Sandstrände, die besten Caipirinhas und Musik in den Ohren, das macht die lässige Atmosphäre an der Copacabana aus. Jeweils am Vormittag konzentrieren wir uns auf die Sehenswürdigkeiten wie Zuckerhut (Seilbahn 110 R$ pro Person), Christusstatue (Zug zur Statue 79 R$ pro Person) und den Botanischen Garten (Eintritt 15 R$ pro Person). Darüber hinaus steht vor allem das Sonnenbad an der weltberühmten Copacabana im Vordergrund und das war einfach großartig. Übrigens haben wir nie ein Taxi, sondern stets den unkomplizierten Service von Uber genutzt.

Spektakulärer Blick auf die Copacabana

Ich hoffe, euch hat mein Beitrag über die MS Sirena von Oceania Cruises und Südamerika gefallen. Wenn ihr Lust habt, hinterlasst doch einen Kommentar. Und nun kommen wir noch zur Bildergalerie:

Mein Schiff 2 – Geschichten hinter dem Designer-Schiff

Mein Schiff 2 – Geschichten hinter dem Designer-Schiff

Die neue Mein Schiff 2 ist das Designer-Schiff und das jüngste Flottenmitglied von TUI Cruises. Sowohl privat als auch beruflich schlägt mein Herz mit Affinität zu Design, für mich Grund genug, die Geschichten zu den Hintergründen der exklusiven Design-Locations an Bord zu entdecken. Nun, das […]

Mit AIDAnova auf Kanaren-Kreuzfahrt

Mit AIDAnova auf Kanaren-Kreuzfahrt

Auf der einwöchigen Kanaren-Kreuzfahrt mit AIDAnova habe ich zahlreiche Eindrücke eingefangen. Geboten wird viel an Bord, aber das darf man auch in Anbetracht der Größe erwarten. AIDAnova zählt zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt und bietet Platz – wenn auch sehr begrenzt – für maximal […]

Lissabon mit der neuen Mein Schiff 2 entdecken

Lissabon mit der neuen Mein Schiff 2 entdecken

Lissabon bietet viele Gelegenheiten für Panorama-Aussichten, aber die schönste habe ich gleich in meinem Titelbild festgehalten: Die Terrasse Miradouro de Santa Luzia bietet freien Blick auf die zahllosen roten Dächer, dahinter strahlt im blau-weißen Kleid die neue Mein Schiff 2. Mindestens genauso schön ist die Aussicht von der Meerseite zurück, dabei genieße ich mein Kaltgetränk in der Hohe Luft Bar und alle Vorzüge, die unser schwimmendes Zuhause noch so bietet.

Auch das Sonnendeck bietet einen großartigen Stadtblick auf Lissabon

Die Lage des neuen Kreuzfahrtterminals könnte nicht besser sein, viele Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte auf Lissabons Hügel lassen sich zu Fuß entdecken. Wer es bequemer mag, der nimmt für 22 Euro den Hop-On Hop-Off Bus. Die zwei Busrouten reichen bis zur Stadtgrenze am 145 Meter hohen Vasco de Gama Turm oder dem westlich gelegenen Stadtteil Belém, hier steht auch eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons, der Torre de Belém.

Mein Schiff 2 am Fuße der Altstadt. Der Februar ist eine optimale Reisezeit für Lissabon
Der Torre de Belém, das tolle Foto haben meine Freunde Alexander und Matthias von Tuhy Tours für mich festgehalten

Portugiesische Spezialitäten in Lissabon probieren

Ich sage euch nichts Neues, wenn ich mich als Cheesecake-Fan bekenne, aber die berühmten Pastéis de Nata, eine süße und sehr leckere portugiesische Spezialität, schmeckt mir mindestens genauso gut. Sie gibt es an jeder Ecke und besonders gut haben mir die Vanilletörtchen im Traditionscafe der Fabrica da Nata sowie im Casa Brasileira geschmeckt. Beide Geschäfte liegen auf der lebhaften und von Touristen beliebten Rua Augusta, aber keine Sorge, überteuerte Preise sind hier Fehlanzeige: den Espresso gibt´s für 60 Cent! Und der Galão (Café Latte) kostet 1,50 Euro.

Das Traditionscafe Casa Brasileira in der Rua Augusta
Portugiesische Spezialitäten zum Frühstück: Pastéis de Nata und ein Galão

Gut gestärkt erkunde ich das liebenswerte Viertel von Fado und ich habe einer der interessantesten Streetart-Wände ever entdeckt. Ein Straßenmusiker mit seinem Saxophon macht das Gesamtbild perfekt. Live-Musik und gelassene Stimmung herrscht an ganz vielen Ecken in Fado. Junge Künstler nutzen ihren eigenen Balkon als Bühne oder spielen unter Brücken, wo die Jazz- und Bluesklänge sich richtig entfalten können.

Das Wandbild Fado Vadio ist eine der vielen Street-Art-Sehenswürdigkeiten in Lissabon
Die vielen jungen Straßenmusiker sind eine richtige Bereicherung für das Stadtleben in Lissabon

Die traditionelle gelbe Tram darf als Fotomotiv natürlich beim Lissabon-Besuch nicht fehlen. Zu den beliebtesten Routen zählt die Linie 28. Eine Fahrt durch die engen Kurven, entlang der bunten Häuserfronten, die mit schönsten Keramikkacheln und Mosaikfliesen verziert sind, ist ein einmaliges Erlebnis. Die Tramlinie 15 fährt im Übrigen bis nach Belém, Starthaltestelle ist Cais de Sodré am beeindruckenden Triumphbogen vom Praça do Comércio.

Haben eine lange Tradition: Die Straßenbahnen von Lissabon
Auf dem Triumphbogen vom Praça do Comércio befindet sich eine Aussichtsplattform (3 Euro)

Im Time Out Market ist der Name Programm und der perfekte Ort für eine Genuss Auszeit mit Wein und Kulinarik. Wir sind auf der Suche nach einem guten Kaffee, doch das Angebot an Bier-, Wein- sowie Cocktailbars überwiegt deutlich und so heißt es: Cheers zum Aperol Spritz. Gemüse, Fleisch und frischen Fisch bekommt man in der Markthalle ebenso in Hülle und Fülle. Schwertfisch, Thunfisch-Sandwich, Muscheln oder Octopus Hot Dog fallen mir sofort ins Auge.

Der Besuch des Time Out Market in Lissabon ist ein Muss
Vielfältiges kulinarisches Angebot für Genießer im Time Out Market

Auf dem Weg zum Liegeplatz der Mein Schiff 2 träume ich vor mich hin und halte fest, dass mich die lebhafte Stadt am Ufer des Tejo-Flusses sicher ganz bald wieder sehen wird. Dann nehme ich gegebenenfalls auch die Wartezeit zum Aufzug Elevador de Santa Justa auf mich.

Durch Lissabons Gassen auf meinem Rückweg zur Mein Schiff 2
Blick auf den Aufzug Elevador de Santa Justa (kostet ca. 5 Euro)

Kurz noch zwei Nebensätze zum öffentlichen Nahverkehr oder von A nach B zu kommen: Das Metrosystem in Lissabon ist einfach zu verstehen und eine Fahrt kostet lediglich 1,50 Euro. Auch der Fahrservice Uber ist in Lissabon verfügbar und um den Spaßfaktor beim Fortbewegen zu erhöhen, probiert doch einmal die elektronischen Scooter von Lime aus. Habt Ihr noch Fragen zu Lissabon? Dann schickt mir gerne eine Nachricht. Vielen Dank an Tui Cruises, dass ich an diesem Sightseeing-Programm in Lissabon teilnehmen durfte.

Four Elements – tropische Abenteuerwelt auf AIDAnova

Four Elements – tropische Abenteuerwelt auf AIDAnova

Ich kann mich nur wiederholen: das brandneue Kreuzfahrtschiff AIDAnova bietet eine große Spanne an Aktivitäten und auf keinen Fall solltet ihr es euch entgehen lassen, das Four Elements zu besuchen. Zugegebenermaßen ist die tropische Abenteuerwelt mit hängenden Gärten auch ein Dschungel für Familien, aber der […]

Wellness, Sport und Spa auf AIDAnova

Wellness, Sport und Spa auf AIDAnova

AIDAnova steht für Spaß und Abenteuer, gleichermaßen aber auch für Wohlfühlen und Entspannung, dabei spielt der mehr als 3,500qm große Body & Soul Organic Spa auf AIDAnova eine zentrale Rolle. Wir besuchen den Spa am Tag 3 in Arrecife/ Lanzarote. Für das Vormittags-Ticket, gültig von […]

Meine Erfahrungen mit MSC Kreuzfahrten

Meine Erfahrungen mit MSC Kreuzfahrten

Wenn der Preis lockt… doch es sind längst nicht mehr die Discountpreise, die eine Seereise mit MSC Kreuzfahrten so attraktiv machen. Große Vielfalt an Destinationen, ein elegantes Erscheinungsbild – innen sowie außen – eine rasant wachsende Flotte mit neuen Konzepten und attraktive All-Inclusive-Pakete wecken Neugier und begeistern. Mit der beginnenden Nebensaison ging es für mich sogar gleich zwei Mal mit MSC Kreuzfahrten zu den Schönheiten des Mittelmeers: mit MSC Fantasia ab Genua und eine Kurzkreuzfahrt mit MSC Sinfonia ab Venedig. Vor Reiseantritt habe ich noch einen Statusmatch im MSC Voyagers Club vorgenommen, mehr Informationen sind auf der Internetseite der Reederei hinterlegt. Als Black-Mitglied habe ich mich vor allem über einen kostenfreien Besuch im Spezialitätenrestaurant sowie über die Willkommensgeschenke, wie eine Flasche Sekt, Obst und Merchandise-Artikel gefreut.

Ajaccio auf Korsika war Teil der einwöchigen Kreuzfahrt mit MSC Fantasia

Unser Starthafen für die siebentägige Kreuzfahrt mit MSC Fantasia ist Genua. Airlines von Berlin und Frankfurt fliegen die Hafenstadt direkt an. Zwischen Airport und Hafen liegen 15 bis 20 Minuten, ein Taxi kostet etwa 30 Euro. Eine weitere Option, um nach Genua zu reisen, ist die Anreise nach Mailand mit anschließender eineinhalbstündiger Zugfahrt oder ihr bucht einfach ein Anreisepaket bei MSC Kreuzfahrten. Die historische Altstadt von Genua und das südöstlich gelegene Bilderbuchdorf Portofino sind im Übrigen genügend Gründe, um ein wenig mehr Zeit vor der Kreuzfahrt einzuplanen.

MSC Seaview und MSC Fantasia in der Hafenstadt Genua

Mein erster Gedanke beim Betreten der MSC Fantasia war dieser: Auch das Duftmarketing beherrscht MSC Kreuzfahrten perfekt – Standard auf allen Schiffen ist ein MSC-Duftaroma, das für Wiedererkennbarkeit und Markenidentität steht. Wir befinden uns nun im Atrium und hier geht es alles andere als schlicht zu: Marmor, eine Treppe mit Swarovski-Kristallen und ein elegantes Farbdesign in Kombination mit Schwarz und Gold funkeln und glitzern.

Lobby und Herzstück der MSC Fantasia

Ein schwarz-goldenes Farbdesign spiegelt sich auch in unserer Kabine auf Deck 13 wider. Die Balkonkabine ist modern und komfortabel ausgestattet, einzig und allein der kleine Kabinenfernseher wirkt verloren, aber wen interessiert schon Fernsehen auf einer Kreuzfahrt. Zwei 220-Volt Euro-Steckdosen befinden sich am Schreibtisch, auch eine Minibar und ein Safe gehören zur Ausstattung. Ein größerer Kleiderschrank sowie mehr Schubladen wären wünschenswert und im Bad verschwindet hoffentlich auch bei der nächsten Renovierung der Duschvorhang. Die Badetücher für den Swimmingpool und am Strand befinden sich bereits in der Kabine und werden jeden Abend gegen ein frisches Badetuch ausgetauscht. Die Informationen sowie das Tagesprogramm, Bordansagen sind mehrsprachig und auch auf Deutsch.

Schöne Farbgestaltung in unserer Balkonkabine 13161
Tief blickend auf das Ligurische Meer zwischen Genua und Cannes
Tief blickend auf das Ligurische Meer zwischen Genua und Cannes

Mein Espresso Macchiato schmeckt natürlich an der frischen Meeresluft am besten und ist in unserem All-Inclusive-Getränkepaket für 26 Euro enthalten. Dieses tolle Angebot gibt es in der Form leider nicht mehr, da MSC Kreuzfahrten die Getränkepakete und Getränkepreise aktualisiert. Ein vergleichbares Paket, mit effektiv aber auch mehr Leistungen, kostet nun 39 Euro pro Tag. Ein Blick in die Barkarte (Stand Oktober 2018, Preiserhöhungen wurden im November angekündigt): Cocktails wie Aperol Spritz, Mojito, Pina Colada kosteten auf unserer Reise jeweils 7 Euro. Bier vom Fass 0,2l kostete: 2,95 Euro, 0,4l: 4,95 Euro und Flaschenbiere wie Heineken gab es ab 4,90 Euro. Hinzu kommt ein 15% Service-Entgelt für die Getränke und MSC Kreuzfahrten bucht täglich ein Tringkeld in Höhe von 10 Euro pro Person und Nacht für das gesamte Servicepersonal an Bord ab.

Der Espresso Macchiato kostet 1,50 Euro

Die 333 Meter lange MSC Fantasia bietet bei Doppelbelegung Platz für 4,345 Passagiere und man hat den Eindruck, dass die Fläche der Außenbereiche und Anzahl der Sonnenliegen dafür ausreichend sind. Doch ehrlich gesagt, kümmert mich das Thema Sonnenliegen wenig. Das liegt daran, dass nach maximal 10 Minuten in der Sonne liegen, mich immer die Lust packt, wieder etwas unternehmen zu wollen. Auf dem Pooldeck herrscht stets gelassene Stimmung, dazu tragen vor allem auch die Passagiere aus dem mediterranen Raum bei – von jung bis alt. Auf manche Showeinlagen mit abrupt beginnender und endender Musikeinspielungen kann aber auch gut und gerne am Pool verzichtet werden.

MSC Fantasia auf Kurs nach Palma de Mallorca
Auch ein überdachter Pool ist an Bord der MSC Fantasia

Auf Deck 14 befindet sich das Buffetrestaurant – ein sehr beliebter Anlaufpunkt für Frühstück, Mittag- und Abendessen. der auch entsprechend viel Trubel mitbringt. Über Plastikteller muss drüber hinweggesehen werden, auch über die Art und Weise von einzelnen Servicekräften. Einfach lecker und was ihr unbedingt probieren solltet, ist die überaus gelungene Pizza.

Das Buffetrestaurant der MSC Fantasia
Schöne Panorama-Fenster im Buffetrestaurant
Schöne Panorama-Fenster im Buffetrestaurant

Zum Abendessen sitzen wir im Red Velvet Hauptrestaurant und hier haben wir mit einer sehr sympathischen Kellnerin das große Los gezogen, das war wirklich top. Die Küchenleistung an Bord entspricht dem Reisepreis. In der deutschsprachigen Menükarte stehen bis zu sechs Vorspeisen, sieben Hauptgerichte und sieben Desserts. Die Kleiderempfehlung von leger bis elegant wird jeweils am Vorabend bekannt gegeben und die Italiener und Spanier zelebrieren Evening-Chic in höchster „perfezione“.

Schnappschüsse von unseren Gerichten im Red Velvet Restaurant (2. Sitzung um 21:30 Uhr)

Auch im Spezialitätenrestaurant El Sombrero Tex Mex sind wir zu Gast und da ich die mexikanische Küche liebe, komme ich hier voll und ganz auf meine Kosten. Eine gute Margarita ist für Cocktail-Liebhaber ein Muss und schmeckt in dieser mexikanisch angehauchten Atmosphäre besonders gut.

Eingang zum mexikanischen Spezialitätenrestaurant
Das Tenderloin Steak hat mir im El Sombrero Tex Mex besonders gut geschmeckt
Die Präsentation der Speisen schaut im Spezialitätenrestaurant schon gleich viel besser aus

Beim Betrachten des Deckplans zähle ich insgesamt 12 Bar Lounges, jede ist einem anderen Thema zugeordnet. So gibt es zum Beispiel die Manhattan Bar, eine Sports Bar und begeistert hat mich die II Transatlantico Piano Bar im maritimen Design.

Die II Transatlantico Piano Bar an Bord der MSC Fantasia
Die Liquid Disco Bar & Lounge mit Panoramablick
In der Sportsbar gibts auch leckere Snacks

Gesang, Theater und gute Stimmung gibt´s jeden Abend im Theater l’Avanguardia. Geschmack ist ja subjektiv, aber im Großen und Ganzen war das richtig gut. Das Bühnenbild kann etwas mehr Abwechslung bieten.

Das Teatro L’Avanguardia auf Deck sechs und sieben
Auch ein beliebter Anlaufpunkt am Abend: das Casino an Bord

Mein Fazit zu MSC Fantasia

Mein Fazit zu MSC Fantasia ist, das Preis und Leistung absolut in Einklang zueinanderstehen und das lebendige, internationale Bordleben sowie das schicke Schiffsdesign ein schönes Kreuzfahrterlebnis bieten. Wer zum ersten Mal eine Kreuzfahrt mit MSC Kreuzfahrten beabsichtigt, sollte sich in jedem Falle vorab bei der Reederei oder im Reisebüro über die verschiedenen Buchungsklassen – von Bella über Fantastica, Aurea bis hin zum Yacht Club – informieren. Nun bin ich sehr daran interessiert, mit den neuen Kreuzfahrtschiffen der Meraviglia-Klasse und Seaside-Generation zu fahren. Die nächste MSC Kreuzfahrt lässt sicher nicht lange auf sich warten. Wohingegen mich auch die ältere Lirica-Klasse mit der MSC Sinfonia auf der Kurzreise von Venedig nach Kroatien und Slowenien nicht enttäuscht hat – lediglich das Angebot ist in allen Bereichen schmaler aufgestellt.

Schöner Stil: die Piazza San Giorgo auf Deck 6
Auch das Pooldeck überzeugt mit einer großzügigen Poollandschaft und vielen Sonnenliegen
Auch das Pooldeck überzeugt mit einer großzügigen Poollandschaft und vielen Sonnenliegen

Auf der einwöchigen Kreuzfahrt mit der Fantasia von MSC Kreuzfahrten sind wir sage und schreibe sieben Häfen angelaufen und haben dabei bildschöne Aussichten und Eindrücke eingefangen. Auf die Buchung von Internetpaketen kann man bei dieser Reise getrost verzichten, da täglich in EU-Roaming-Ländern angelegt wird und das Internet auf hoher See ohnehin langsamer ist und nicht immer störungsfrei. Ungeachtet dessen, hier die aktuellen Preise an Bord: die Chat & Social App (bis zu 500MB) kostet 19,90 Euro, 1000MB für das Interet kosten 39,90 Euro und 2000 MB 54,90 Euro.

Cannes von oben

Das schönste Panorama auf die französische Riviera bietet ein Helikopterflug. Gebucht haben wir den 12minütigen Flug vorab zum Preis von 240 Euro für zwei Personen bei Azure Helicoptere. Deren Büro befindet sich direkt am Hafen und auf unsere Routenwünsche ist man auch sofort eingegangen. Wir sind dabei über die kleine Inselgruppe Îles de Lérins und mehreren Buchten geflogen, im Vordergrund stand aber vor allem die MSC Fantasia <3 Mehrmals umkreisten wir unser schönes Schiff, es war wirklich beeindruckend und wir sind viel näher herangeflogen, als wir es uns vorgestellt hatten.

Was für ein tolles Erlebnis: unser Hubschrauberflug mit Azure Helicoptere
Unsere MSC Fantasia aus der Vogelperspektive
A la beauté de l’architecture: Boulevard de la Croisette

Unsere verspätete Ankunft auf Mallorca

Aufgrund von Wartungsarbeiten an den Maschinen, erreichen wir den Hafen von Palma erst am späten Nachmittag. Der Katamaranausflug, gebucht über MSC Kreuzfahrten, ist somit hinfällig, aber mir bleibt ein wenig Zeit, noch ein paar schöne Aufnahmen von MSC Fantasia bei Tageslicht festzuhalten. Hier gelangt ihr zu Informationen zu den Freizeitmöglichkeiten in Palma aus einem früheren Beitrag.

Gut besucht: der Hafen von Palma de Mallorca

Im sommerlichen Barcelona bei 26 Grad

Viele Citytrips nach Barcelona habe ich schon hinter mir, doch eine Sehenswürdigkeit blieb mir bisher vorenthalten: eine Fahrt mit der Hafenseilbahn. Der preisgünstige Hafenshuttlebus bringt uns Richtung Columbussäule und Stadthafen, von hier aus machen wir uns zu Fuß auf dem Weg zur Station Transbordador Aeri del Port. Wir haben Glück: nur 20 Minuten beträgt die Wartezeit. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt 16,50 Euro, auch Kreditkarten werden akzeptiert. Die Gondel setzt sich in Bewegung und es macht viel Freude, die Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten Barcelonas aus der Vogelperspektive zu entdecken. Wir erreichen den Hausberg Montjuïc, hier könnte man eigentlich Stunden verbringen, um sich das Castell, das Nationalmuseum oder die frühere Olympiastätte der Sommerspiele 1992 anzuschauen. Immer lohnenswert ist auch ein Besuch des Badestrands Platja de la Barceloneta mit seiner schönen Promenade.

Die Hafenseilbahn verbindet die Platja de la Barceloneta mit dem Hausberg Hausberg Montjuïc

Zu Besuch in Korsikas Hauptstadt

Ganz bequem lässt sich die mondäne Altstadt von Ajaccio erkunden, sie befindet sich nur wenige Schritte vom Liegeplatz entfernt. An Sehenswürdigkeiten, Kultur und Architektur wird hier viel geboten. Unser Tagesprogramm sieht ein Strandbesuch des Plage de St-François am Boulevard Pascal Rossini vor. Nach gut 10 Minuten stehen wir schon mit den Füßen im kristallblauen Meer und nehmen ein Sonnenbad am feinen Sandstrand. Allerdings zu lange am Strand liegen ist mir ein wenig zu inaktiv, daher starte ich ein paar Rundflüge mit meiner Drohne und laufe den Strand auf und ab.

Ajaccio, Heimatstadt von Napoleon Bonaparte

Hafenstadt Civitavecchia (Rom)

Von Civitavecchia aus besteht die Möglichkeit nach Rom zu fahren – auch auf eigene Faust mit dem Zug für ein bisschen mehr als 10 Euro. Auf dieser Kreuzfahrt entschließe ich mich jedoch, an Bord zu bleiben, um ein paar Fotos vom Schiffsinneren der MSC Fantasia festzuhalten und das rege Treiben im Hafen zu beobachten.

In Civitavecchia blieb mir Zeit unser Schiff zu entdecken

La Spezia – ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Cinque Terre

Die Cinque Terre an der ligurischen Riviera besteht aus fünf malerischen Orten. Einen Teil des Nationalparks sehen wir heute bei unserem MSC-Ausflug SPE49 – absolut empfehlenswert, Kostenpunkt 75 Euro pro Person. Viel Zeit und Raum wird uns auf der Tagestour geboten. So haben wir fast zwei Stunden Zeit, um uns die Schönheiten von Porto Venere näher zu bringen. Darauf folgt ein Bootsausflug entlang der Steilküstenlandschaft, vorbei an Manarola (ohne Stopp), nach Monteresso. Das italienische Eis schmeckt hervorragend und unser Aperol Spritz leuchtet mit der Sonne um die Wette. Mit dem Zug und dem Bus geht es wieder zurück nach La Spezia. An Bord werden noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages eingefangen und von den vielen Eindrücken der letzten Tage geträumt. Der nächsten Hafen heißt dann schon wieder Genua – Arrivederci.

Porto Venere, eine Stadt wie gemalt

An Bord der MSC Sinfonia von MSC Kreuzfahrten

Wie schon zuvor erwähnt, habe ich noch eine weitere Reise mit MSC Kreuzfahrten an Bord der MSC Sinfonia verbracht. Keine Frage, das Auslaufen aus Venedig sowie die Rückkehr nach drei Tagen zählte zu den Highlights auf der Kreuzfahrt. Die 275 Meter lange MSC Sinfonia hat das Privileg, durch die Lagunenstadt in Begleitung mit zwei Schleppern fahren zu dürfen.

Buon giorno, Venezia!
Die Hafenstadt Koper ist auch Teil der Kurzkreuzfahrt mit MSC Sinfonia
Ein Kabinenbeispiel an Bord von MSC Sinfonia

Zugegeben, das Schiff fährt eher auf der klassischen MSC-Welle mit, sieht man hier an Bord aber eher mit Gemütlichkeit! Eine gute Portion Schiffsatmosphäre bringt die MSC Sinfonia allemal mit und ist perfekte Gastgeberin, um uns sicher und pünktlich zu den Schätzen der nördlichen Adria zu bringen.

Der Anlaufpunkt zum Buchen von Landausflügen
Die gemütliche Manhattan Bar
Frische Farben auch im Teatro San Carlo

Zadar in der Region Dalmatien

Der MSC Shuttlebus (12 Euro pro Person) bringt uns in die historische Altstadt. Zadar strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, das gefällt uns und wir folgen den ursprünglichen Gassen. An der äußersten Spitze der Halbinsel ertönt die Meeresorgel, dabei geben die Wellen den Ton an. Ein Tipp noch am Rande: im Sommer empfiehlt sich ein Ausflug zum Nationalpark Krka mit seinen Wasserfällen. Mit 10 Knoten machen wir uns nun auf dem Weg zum nächsten Hafen.

Die MSC Sinfonia im neuen Kreuzfahrthafen von Zadar (Gazenica)
Zadar ist Kroatiens bunte und lebensfrohe Hafenstadt, die Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe

Die slowenische Hafenstadt Koper

Koper ist der einzige Hafen Sloweniens und dementsprechend herrscht viel Treiben im Hafen. Die Maersk Containerschiffe verladen einen Container nach dem andern und aus riesigen Autotransporter-Schiffen kommen hunderte Autos hervor. Wirft man einen Blick in die andere Richtung: pure Kleinstadtidylle! MSC Sinfonia liegt nur ein Steinwurf von der Altstadt entfernt und wir besichtigen den Tito Square, den Bell Tower (Eintritt 3,50 Euro pro Person) und kaufen landestypisches Öl und Salz aus den Salzgärten von Piran ein. Mit einem Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch verabschieden wir uns aus Slowenien, nehmen Kurs nach Venedig, wo unsere schöne Kurzreise ihr Ende findet. Solltet ihr weitere Fragen zu MSC Kreuzfahrten oder den beiden Schiffen MSC Fantasia oder MSC Sinfonia haben, dann sendet mir gerne eine Email oder hinterlasst ein Kommentar.

Der Liegeplatz befindet sich nur ein Steinwurf von der Altstadt entfernt
Ein Stückchen vom Stadtbild der slowenischen Hafenstadt
Atemberaubende Alaska Kreuzfahrt mit Celebrity Cruises

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Während Deutschland unter der Sommerhitze stöhnt, verschaffen wir uns auf einer Alaska Kreuzfahrt ein wenig Abkühlung. Im Reisegepäck haben wir sowohl Sommeroutfits als auch Windjacken sowie Fleece. Damit sind wir für die Temperaturen von 9 bis 22 Grad in Alaska und 27 Grad in Vancouver bestens […]